Nachbarn 2.0

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Art and Science Meeting

Konferenz und Ausstellung

Auf dem Weg in Richtung einer dritten Kultur. Koexistenz von Kunst, Wissenschaft und Technologie

Art and Science Meeting

Zeitgenössische Kunst schreitet immer häufiger in Bereiche ein, die früher als mit ihr unvereinbar galten, wie die Wissenschaft und Technologie. Künstler nehmen gern eine Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Ingenieuren auf, und das nicht nur aufgrund der Bestrebung neue Bereiche in der Kunst entdecken, sondern ebenso als Folge des Umdenkens in der Wissenschaft und der Bewertung und Relativierung wissenschaftlicher Ergebnisse .

Die Philosophen der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts – im besonderen Karl Popper, Thomas Kuhn, Paul Feyerabend – haben bewiesen, dass der Fortschritt in der Wissenschaft nicht in der simplen Ansammlung von Wissen besteht. Ein entscheidender Faktor dabei ist das schöpferische Element.

Zeitgenössische Kunst, die sich wissenschaftlicher Technologie bedient, funktioniert im Kontext einer dritten Kultur, die Gelehrte, Denker und Forscher, die der Welt der Empirie angehören, miteinbezieht. Durch ihre Arbeiten und Schriften nehmen sie die Rolle der traditionellen intellektuellen Eliten ein und verändern diese gleichsam.

Zeitgenössisches künstlerisches Schaffen zielt darauf ab, den Gegensatz zwischen der humanistischen Kunstwelt und der Welt der Naturwissenschaften zu überwinden. Die neue Vision einer dritten Kultur basiert nicht auf einem Konflikt, sondern auch auf der Interaktion beider Welten, oder besser ausgedrückt, aller drei Welten, wenn man die Ingenieurswelt und die Welt der Technologie berücksichtigt. Eine solche Kultur setzt neue Maβstäbe für die Zukunft.

Die internationale Tagung unter der Leitung von Prof. Ryszarda W. Kluszczyńskiego wird im Rahmen von Art Line, sowie Nachbarn 2.0 veranstaltet. Die Tagung mit dem Titel: „In Richtung einer dritten Kultur. Die Koexistenz von Kunst, Wissenschaft und Technologie“ ist dem der Verhältnis der Wissenschaft und der Kunst gewidmet.

Art Line

Die Konferenz wird organisiert vom Zentrum für Zeitgenössische Kunst „Łaźnia” in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum der Stadt Danzig sowie dem Nadbałtyczny Kulturzentrum in Danzig.

Zur Konferenz eingeladen sind:

Monika Bakke (Polen)
Kuba Bąkowski (Polen)
Edwin Bendyk (Polen)
Martha Blassnigg (Polen)
Elinor Nina Czegledy (UK)
Monika Fleischmann & Wolfgang Strauss (Deutschland)
James Gimzewski (USA)
Joanna Hoffman (Polen)
Lissa Holloway-Attaway (Schweden)
Malin Jogmark (Schweden)
Ryszard W. Kluszczynski (Polen)
Fabrice Lapelletrie (Frankreich)
Roger Malina (Frankreich)
Michael Punt (UK)
Jasia Reichardt (UK)
Victoria Vesna (USA)

Die Konferenz wird im Rahmen des Projekts Art Line, komplementär zum Art&Science Meeting organisiert. Das Projekt wird zu 85& aus Mitteln des Regionalfonds der Europäischen Union und zu 11,25% aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Nationalerbe kofinanziert.

Veranstalter: Zentrum für zeitgenössische Kunst Łaźnia, Historisches Museum der Stadt Danzig, Nadbałtyckie Centrum Kultury, Kandidat: Europäische Kulturhauptstadt Gdańsk 2016, Stadt Danzig